| Also, im richtigen Leben heiße ich "Richard". Als "Ham" oder "OM"
heiße ich allerdings "DL3BN". Das ist das mir amtlich zugeteilte Rufzeichen. Meine erste
Amateurfunkprüfung legte ich 1982 ab. Damals hieß ich "DG1BR". Das war die
damalige Genehmigungsklasse "C" und sollte für mich der Einstieg in ein
tolles Hobby sein. Allerdings waren damals die Bestimmungen über den
Amateurfunk noch etwas straffer. So durfte ich mit dieser Klasse nur auf den
UKW-Frequenzen oberhalb 144 MHZ senden. Den Zutritt für die
Kurzwellenbänder musste man sich damals noch mit einer Telegrafieprüfung vor der
Oberpostdirektion erkaufen. Das tat ich dann auch, allerdings zunächst mit
müden 30 Buchstaben / Minute. Das brachte mir dann die Klasse "A" ein. Ab
1984 hieß ich dann "DH9BAJ". Das machte schon mächtig Spaß, aber das 20
Meter-Band blieb mir mit dieser Genehmigungsklasse noch verschlossen. Also
habe ich noch ein klein wenig Telegrafie geübt, so das ich die Prüfung mit
60 BpM ablegen konnte. Das war 1986 und ab da hieß ich dann "DL3BN".
Selbstverständlich besitze ich auch ein Deutsches Empfangsrufzeichen. Es
lautet: "DE9JAS". Das musste ich der Vollständigkeit geschuldet einfach noch
mit anfügen.
Das war nun ein kleiner Teil meiner Lebensgeschichte. Mehr werde ich
später berichten. Selbstverständlich werde ich auch meine Heimseite weiter
ausbauen. Wie es die Zeit eben zulässt. Bis dahin bedanke ich mich für das
erste und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
Ihr Ham und OM Richard aus Bremen,
DL3BN, DE9JAS, ex DG1BR, ex DH9BAJ und für ein paar Tage ex DL6BG. Ich
hatte nach der Prüfung für die Klasse "B" zunächst das Rufzeichen DL6BG
erhalten. Ein echte Posse! Damals war die elektronische Datenverarbeitung ja
noch nicht so weit fortgeschritten. Es galt noch die Kunst durch
den guten alten Karteikasten durchzublicken. Wie dem auch sei, man teilte
mir ein Rufzeichen zu, welches schon lange in Besitz eines anderen war.
Aufgefallen ist das nur, weil ich mein neues Rufzeichen beim DARC
ummeldete. Zum Glück war der echte DL6BG auch Mitglied im Club. So konnte
diese Panne dann ein paar Tage später behoben werden.
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Damals das Objekt der Begierde. Die Genehmigungsurkunde.
Es war so, als wenn man nach der Fahrprüfung den
Führerschein ausgehändigt bekommt. Eine gewisse Ähnlichkeit mit der
alten grauen Pappe ist ja auch vorhanden.
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Nach unserem Umzug in das neue QTH musste ich
selbstverständlich auch den Standort meiner Amateurfunkstelle ummelden.
Wieder gab es eine neue Genehmigungsurkunde. Trugen meine vier alten
Scheine noch den Stempel der "Oberpostdirektion", war die neue vom
"Bundesamt für Post und Telekommunikation" gestempelt. Die neue
Farbgebung stieß auf wenig Zustimmung unter den Amateuren. |
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