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Hallo, der links im Bild bin ich. Ich bin ein sogenannter "Ham". Kein Mensch weiß so richtig was das Wort "Ham" (sprich = häm) bedeutet. Es soll aus dem Englischen kommen. So richtig weiß das aber keiner! Also, ein "Ham" ist ein Funkamateur. Zuweilen nennen bzw. betiteln wir uns untereinander auch als OM`s (sprich = o äms). Das steht für "Old Man" und brachte mich damals schon in Erklärungsnöten, als mich meine Frau fragte: "Wieso bezeichnet ihr euch untereinander als alte Männer?" Damals (1982) war ich 32 Jahre jünger, und wenn ich ehrlich, leuchtete mir das auch nicht so richtig ein.
Also, im richtigen Leben heiße ich "Richard". Als "Ham" oder "OM" heiße ich allerdings "DL3BN". Das ist das mir amtlich zugeteilte Rufzeichen.  Meine erste Amateurfunkprüfung legte ich 1982 ab. Damals hieß ich "DG1BR". Das war die damalige Genehmigungsklasse "C" und sollte für mich der Einstieg in ein tolles Hobby sein. Allerdings waren damals die Bestimmungen über den Amateurfunk noch etwas straffer. So durfte ich mit dieser Klasse nur auf den UKW-Frequenzen oberhalb 144 MHZ senden. Den Zutritt für die Kurzwellenbänder musste man sich damals noch mit einer Telegrafieprüfung vor der Oberpostdirektion erkaufen. Das tat ich dann auch, allerdings zunächst mit müden 30 Buchstaben / Minute. Das brachte mir dann die Klasse "A" ein. Ab 1984 hieß ich dann "DH9BAJ". Das machte schon mächtig Spaß, aber das 20 Meter-Band blieb mir mit dieser Genehmigungsklasse noch verschlossen. Also habe ich noch ein klein wenig Telegrafie geübt, so das ich die Prüfung mit 60 BpM ablegen konnte. Das war 1986 und ab da hieß ich dann "DL3BN". Selbstverständlich besitze ich auch ein Deutsches Empfangsrufzeichen. Es lautet: "DE9JAS". Das musste ich der Vollständigkeit geschuldet einfach noch mit anfügen.

Das war nun ein kleiner Teil meiner Lebensgeschichte. Mehr werde ich später berichten. Selbstverständlich werde ich auch meine Heimseite weiter ausbauen. Wie es die Zeit eben zulässt. Bis dahin bedanke ich mich für das erste und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Ihr Ham und OM Richard aus Bremen,

DL3BN, DE9JAS, ex DG1BR, ex DH9BAJ und für ein paar Tage ex DL6BG. Ich hatte nach der Prüfung für die Klasse "B" zunächst das Rufzeichen DL6BG erhalten. Ein echte Posse! Damals war die elektronische Datenverarbeitung ja noch nicht so weit fortgeschritten. Es galt noch die Kunst durch den guten alten Karteikasten durchzublicken. Wie dem auch sei, man teilte mir ein Rufzeichen zu, welches schon lange in Besitz eines anderen war. Aufgefallen ist das nur, weil ich mein neues Rufzeichen beim DARC ummeldete. Zum Glück war der echte DL6BG auch Mitglied im Club. So konnte diese Panne dann ein paar Tage später behoben werden.

   
  Damals das Objekt der Begierde. Die Genehmigungsurkunde.

Es war so, als wenn man nach der Fahrprüfung den Führerschein ausgehändigt bekommt. Eine gewisse Ähnlichkeit mit der alten grauen Pappe ist ja auch vorhanden.

 

   

   
  Nach unserem Umzug in das neue QTH musste ich selbstverständlich auch den Standort meiner Amateurfunkstelle ummelden. Wieder gab es eine neue Genehmigungsurkunde. Trugen meine vier alten Scheine noch den Stempel der "Oberpostdirektion", war die neue vom "Bundesamt für Post und Telekommunikation" gestempelt. Die neue Farbgebung stieß auf wenig Zustimmung unter den Amateuren.
   
 

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